porndb.me: Neue Version mit Metadaten-Matching und Änderungen für Bestandsnutzer
porndb.me hat seine neue App veröffentlicht. Was sich bei Metadaten, Indexer-Anbindung, Downloads und der Migration alter Konten und APIs ändert.
porndb.me hat am 16. Oktober 2026 eine neue Version veröffentlicht. Laut der Relaunch-Ankündigung wurde die seit 2019 laufende Beta durch eine vollständig neu entwickelte Anwendung unter app2.porndb.me ersetzt. PornDB bleibt auf Metadaten zu Adult-Veröffentlichungen im Usenet spezialisiert und hostet selbst keine Videodateien.
Für bestehende Nutzer ist der Wechsel mehr als eine neue Oberfläche: Die Zuordnung von Releases, die Nutzung eigener Indexer und der Zugang zu Downloads wurden neu organisiert. Die bisherige API wurde abgeschaltet.
Metadaten und Releases zusammenführen
Die neue Oberfläche stellt Katalogeinträge mit Vorschaubildern und Metadaten in den Mittelpunkt. Angaben zu Darstellern, Aliasnamen, Websites und Netzwerken stammen aus prdb.net. Im Hintergrund sammelt PornDB Einträge unterstützter NZB-Indexer und ordnet sie dem Katalog zu.
Nach der technischen Beschreibung des Betreibers erfolgt dieses Matching anhand abgestufter Regeln, darunter durch PreDB bestätigte Release-Namen und Kombinationen aus Website und Datum. Nicht eindeutig zuordenbare Einträge bleiben ohne Zuordnung. Die separate Release-Suche berücksichtigt auch diese Einträge; sie umfasst allerdings nur bereits gesammelte Daten, nicht die gesamte Historie eines Indexers.
Mehrere Veröffentlichungen zum selben Katalogeintrag bleiben einzeln sichtbar, jeweils mit Indexer, Größe, Auflösung und Datum. Für den Vergleich verschiedener Quellen ist das eine sinnvolle Trennung: Eine gemeinsame Metadaten-Zuordnung lässt die Unterschiede zwischen Releases bestehen.
Eigene Indexer und serverseitig gesammelte Daten
NZBPorn ist integriert. Weitere unterstützte Indexer, etwa NZBFinder und DrunkenSlug, lassen sich mit eigenen API-Keys anbinden. Ein Testmodus ohne Key erlaubt das Prüfen der angezeigten Einträge, schaltet aber keine Downloads des jeweiligen Indexers frei.
Suche und Filter arbeiten laut Betreiber auf Daten, die PornDB zuvor auf seinen Servern gesammelt hat. „Lokal“ bedeutet hier also innerhalb der PornDB-Infrastruktur. Einzelne Suchvorgänge lösen demnach keine Live-Abfragen beim Indexer oder der prdb.net-API aus. Das reduziert die Weitergabe von Browsing-Anfragen an diese Dienste, ist aber keine Aussage darüber, was PornDB selbst protokolliert.
Persönliche Indexer-Keys werden nach Betreiberangaben verschlüsselt gespeichert und für direkte Download-Links verwendet, die der Browser beim jeweiligen Indexer öffnet. Browsing und Suche sind kostenlos; NZB-Downloads setzen eine aktive prdb.net-Mitgliedschaft voraus. Bei externen Indexern gelten zusätzlich die Bedingungen des eigenen dortigen Accounts.
Bestehende Konten und Integrationen umstellen
Die Migrationsdokumentation nennt die entscheidenden Grenzen:
- Frist: Die Übernahme ist bis zum 1. Oktober 2027, 00:00 UTC möglich.
- Konto und Indexer-Keys: Das alte Passwort dient als Nachweis; gespeicherte Indexer-Keys können anschließend ausdrücklich zur Übernahme ausgewählt werden.
- Nicht übernommen: Favoriten, Playlists, Filter, Verlauf sowie bisherige Tarife und Rollen.
- API und RSS: Die alten Schnittstellen wurden abgeschaltet.
api.porndb.meliefert laut Betreiber410 Gone; eine neue öffentliche API gibt es derzeit nicht.
Für ein bestehendes Self-Hosting-Setup ist der letzte Punkt besonders relevant: Ein migriertes Konto stellt alte Automatisierungen nicht wieder her. Wer bisher Skripte oder Clients mit der PornDB-API beziehungsweise deren RSS-Feeds verbunden hatte, muss diese Anbindungen überprüfen.
Stand: 17. Oktober 2026. Grundlage sind die verlinkten Betreiberinformationen; kein Test mit angemeldetem Konto. Transparenz: prdb.net und nzbporn.org sind Sponsoren von nzb.is.