prdb.net erweitert den Katalog um OnlyFans, ManyVids und Fansly

Eigener Fans-Bereich, präzisere Creator-Filter und verbessertes Release-Matching: Was das aktuelle prdb.net-Update für Usenet-Sammlungen bringt.

prdb.net gibt Creator-Releases einen eigenen Platz im Katalog. OnlyFans, ManyVids und Fansly lassen sich im neuen Fans-Bereich gemeinsam durchsuchen. Für bestehende Sammlungen ist dabei vor allem interessant, wie PRDB Plattform-Accounts, beteiligte Personen und einzelne Releases auseinanderhält.

Transparenz: prdb.net ist Sponsor von nzb.is.

Die Grundlage ist die Update-Ankündigung vom 22. Oktober 2026, zuletzt aktualisiert am 23. Oktober. Sie beschreibt die Aufnahme der drei Plattformen und Verbesserungen bei Suche, Vorschauen und Zuordnung. Hier sind die Änderungen, die für Nutzer einer eigenen Bibliothek besonders relevant sind.

Creator-Accounts werden gezielt durchsuchbar

Im Fans-Bereich können Nutzer eine oder mehrere Plattformen auswählen und nach Titeln oder Account-Namen suchen. Die Karten zeigen Plattform und Handle; ein Klick auf den Handle grenzt die Ansicht auf diesen Account ein.

Der Unterschied zwischen Account und Person ist dabei mehr als eine zusätzliche Suchoption. Ein veröffentlichendes Profil und die Personen in einem Video sind unterschiedliche Beziehungen. Ein Gastauftritt begründet keine Account-Inhaberschaft; identische Handles auf verschiedenen Plattformen bleiben getrennte Accounts. Der Personenfilter berücksichtigt hinterlegte Inhaberschaft und Mitwirkende.

Für die Katalogisierung ist diese Trennung sinnvoll: Wer nach einem Creator sucht, kann gezielt dessen Veröffentlichungsaccount verfolgen oder nach Auftritten der Person suchen. Wie vollständig das funktioniert, hängt von den bereits erfassten Verknüpfungen ab.

Fehlende Vorschauen müssen keine Einträge verstecken

Die Fans-Ansicht startet mit dem Filter With image. Wer den verfügbaren Bestand durchsuchen möchte, sollte auf All umstellen: Sonst bleiben Datensätze ohne Vorschaubild verborgen. Without image zeigt genau diese Einträge.

Außerdem kennzeichnet PRDB Titel, die zunächst aus einem Release-Namen übernommen wurden. Das hilft bei der Einschätzung der Metadaten: Ein vorhandener Eintrag kann noch unvollständig sein. Für Nutzer, die bisher vor allem über Vorschauen navigiert haben, ist das eine wichtige Ergänzung zu unserem Artikel über Vorschauen und die PRDB-API.

Was sich bei der Release-Zuordnung verbessert

Für OnlyFans und Fansly meldet der Betreiber die Erkennung weiterer Namensformate. Unterstützte Varianten derselben Szene in unterschiedlichen Auflösungen können auf einen gemeinsamen Video-Datensatz verweisen, während die Releases getrennt bleiben. Das erleichtert die Zuordnung mehrerer Dateien zu derselben Szene. Bestehende Dubletten werden dadurch laut Ankündigung nicht automatisch zusammengeführt.

ManyVids nutzt dieselbe Browsing-Oberfläche. Die beschriebenen Matching-Verbesserungen beziehen sich jedoch ausdrücklich auf OnlyFans und Fansly. Daraus lässt sich weder eine identische Erkennungsabdeckung für ManyVids noch ein vollständiger Bestand aller drei Plattformen ableiten.

Neue Katalogeinträge im Blick behalten

Für regelmäßige Kontrollen ist Date added oft aussagekräftiger als Release date: Auch ein älteres Video kann gerade erst katalogisiert worden sein. Favoriten- und Wanted-Filter helfen beim Eingrenzen; Suchparameter stehen in der URL und lassen sich als Lesezeichen speichern.

Für Usenet-Nutzer liegt der Nutzen in besser zuordenbaren Metadaten. Indexer und Download-Client bleiben für NZBs und Downloads zuständig. Der Fans-Bereich ist mit einem kostenlosen Webkonto zugänglich; angebundene Sammlungstools benötigen einen bezahlten API-Tarif. Ein PRDB-Konto enthält keine Abonnements der drei Creator-Plattformen.

Stand: 25. Oktober 2026. Einordnung anhand der verlinkten Betreiberankündigung; kein eigener Test mit angemeldetem Konto.